Wer im europäischen Ausland wohnt oder plant, wegzuziehen oder sich auch länger dort aufzuhalten gedenkt, sollte baldmöglichst seine Nachlassplanung prüfen und über eine Neugestaltung nachdenken. Grund dafür ist die Europäische Erbrechtsverordnung, die ab dem 17. August 2015 gilt und ganz neue Regelungen nach sich zieht.

Wer ein Grundstück kauft, muss neben dem Kaufpreis noch Kosten für Notar, für das Grundbuchamt und die Grunderwerbsteuer aufbringen. Diese beträgt in einigen Bundesländern inzwischen 6,5 %, sodass es wissenswert ist, welche Aufwendungen in die Bemessungsgrundlage einzubeziehen sind.

Weiterführende Informationen finden Sie in der aktuellen Blitzlicht-Ausgabe.

Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser Blitzlicht-Ausgabe oder zu anderen Themen? Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

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Am 14. Juli konnten sich die anwesenden Gäste durch sechs Fachvorträge davon überzeugen, dass IT-Datensicherheit jede/n mittelständische/n UnternehmerIn etwas angeht und es einen großen Handlungsbedarf gibt, für die eigene Datensicherheit zu sorgen, denn:

  • Datenverlust und Manipulationen gefährden unmittelbar die Existenz.
  • Es existiert eine rechtliche Verpflichtung zum Schutz der Daten, daher drohen bei Datenverlust rechtliche Folgen.
  • Angriffe auf Datenbestände nehmen täglich zu!

Im Rahmen einer gelungenen Moderation und einer abschließenden Vorführung des Marburger Improvisationstheaters „Fast Forward Theatre“ www.fast-forward-theatre.de wurden folgende Vorträge gehalten:

  1. RA Claus Fenger rechtsanwalt-claus-fenger.de: IT-Datensicherheit – Haftungsproblematik aus Gesetzen, Verträgen und rechtlichen Vorschriften
  2. Marcel Lang, VR Rechnungsservice: Nichts geht mehr ohne IT. Das papierlose Büro (unterstützt durch die VR-Bank Hessenland eG; vrbank-hessenland.de
  3. Arwid Zang, Evait GmbH www.evait.de: Live-Hacking – So schnell verlieren Sie die Kontrolle!
  4. Henning Welz, GDS GmbH gdsm.de: Sicherheit ist planbar – Datensparsamkeit, Datentrennung, Datensicherheit
  5. Timo Nau, TNC Computerservice tnc-computerservice.de und Henning Welz, Eifert Datensysteme www.eifert-datensysteme.de : Faktor Mensch und Faktor Technik: So stärken Sie die Schwachpunkte Ihrer IT
  6. Michael Turba, SMK AG www.smk.ag : Risk Management und Versicherungslösung

 

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Im Anschluss an die Veranstaltung wurden die Gäste mit einem besonderen Catering des Werkhof-Partners „Brotzeitladen“ verwöhnt. So entstand eine gute Atmosphäre für Gespräche über die IT-Datensicherheit und andere wichtige Themen für eine erfolgreiche unternehmerische Entwicklung. Die Gäste konnten sich auch ein umfassendes Bild über den www.werkhof07.de und die Vorteile einer Werkhof-Partnerschaft machen.

Anwesend war auch die lokale Oberhessische Presse – freuen wir uns über eine gute Berichterstattung!

 

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Ihre Werkhofleitung

Wenn Handwerker Geschäftspartnern den kleinen Finger reichen und ihnen einen Zahlungsaufschub oder eine Ratenzahlung gewähren, nimmt der Insolvenzverwalter später nicht selten die ganze Hand.

Ein Warenlieferant verhielt sich großzügig, als er seinem Geschäftskunden bei der Begleichung fälliger Rechnungen mit Ratenzahlungsvereinbarungen entgegenkam. Jahre später geriet der Kunde dennoch in die Insolvenz und wurde für den Lieferanten selbst zum Verhängnis: Er blieb als Gläubiger nicht nur auf den Schulden sitzen, sondern musste 7 Jahre später 112 000 € nebst Zinsen – die erhaltenen Raten – an den Insolvenzverwalter zurückbezahlen. Das entschied der Bundesgerichtshof in einem Urteil vom 6.12.2012 (IX ZR 3/12).

Möglich macht das die sogenannte Vorsatzanfechtung (§ 133 der Insolvenzordnung). Hiernach können Rechtsgeschäfte vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens, die andere Insolvenzgläubiger vorsätzlich benachteiligen, rückgängig gemacht werden – und das in einem Zeitraum von bis zu 10 Jahren. Kommt der Insolvenzverwalter zu dem Ergebnis, dass der Unternehmer als Gläubiger von den Zahlungsschwierigkeiten des nun insolvent gegangenen Abnehmers gewusst und sich so bewusst Vorteile zulasten anderer Gläubiger verschafft haben könnte, kann der Insolvenzverwalter die Zahlungen zurückfordern – und das bis zu 10 Jahre vor Beantragung des Insolvenzverfahrens.

Die Beweislast liegt – nach derzeitiger BGH-Rechtsprechung – unter Umständen beim Unternehmen. Einen solch bewussten Vorteil kann der Insolvenzverwalter bereits dann deklarieren, wenn Sie Ihrem Abnehmer bereits eine Sonderzahlungsvereinbarung zugestanden haben, wie zum Beispiel Rückzahlung der offenen Positionen in Raten. Leider entscheiden Gerichte in der Folge zunehmend im Sinne des Insolvenzverwalters, so dass sich Unternehmer über eine mögliche Absicherung Gedanken machen sollten.

Über die Brisanz dieser Rechtsprechung und den Konsequenzen der Auslegung für betroffene Unternehmen hat die ARD in deren Sendung „Plusminus“ vom 8.7.2015 umfassend informiert. Laut ARD soll es einen Gesetzesentwurf geben, der die Rückzahlungsforderungen auf nur noch 4 Jahre vorsieht, aber selbst dieser Zeitraum kann ausreichen, um gegenüber Abnehmern großzügige Unternehmer selbst in die finanzielle Krise zu treiben.

Dieses Urteil kann auch für Sie als Unternehmer existenzbedrohend sein, wenn Sie durch die Insolvenz eines Geschäftspartners selbst in eine schwierige finanzielle Lage kommen. Als Versicherungsmakler können wir Ihnen hierzu eine Absicherung anbieten, die solch mögliche Anfechtungen 10 Jahre rückwirkend mit einschließen würde. Bitte sprechen Sie uns an, wir stellen Ihnen die Lösung gerne persönlich vor.

Ihr Ansprechpartner:

Damian Machtelewski

SMK-Versicherungsmakler AG

Kerkrader Straße 10

35394 Gießen

Telefon: 0641 93294-279

E-Mail: damian.machtelewski@smk.ag