Nachdem die Finanzverwaltung festgestellt hat, dass Kassensysteme manipuliert werden können, wird dies bei Außenprüfungen verstärkt zum Schwerpunkt. Die Finanzverwaltung kennt inzwischen alle Tricks, weil sie sich diese bei den Herstellern von Kassensystemen abgeholt hat. Diese sollten überlegen, ob sie die Möglichkeit zur Steuerhinterziehung weiter anbieten.

Beliebt ist auch die Möglichkeit, sehr hohe Leasingraten für Luxus-PKW zu bezahlen und letztere nach Ablauf zu einem weit unter dem Wert liegenden Preis privat selbst zu kaufen oder vom Ehegatten kaufen zu lassen. Dies ist zwar noch weiter möglich, allerdings muss der Differenzbetrag versteuert werden.

Weiterführende Informationen finden Sie in der aktuellen Blitzlicht-Ausgabe.

Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser Blitzlicht-Ausgabe oder zu anderen Themen? Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

 

Der 21. „Tag der Architektur“ findet in diesem Jahr unter dem Motto „Architektur hat Bestand“ statt.

Der Berufsstand der Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner

präsentiert  allein in Hessen rund 140 Projekte – Wohnhäuser, Industrie- und Verwaltungsgebäude, Schulen und Kindertagesstätten etc., die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind.

Architekten und Bauherren sind vor Ort, bieten Führungen an und geben Auskunft zu allen Fragen rund um die Planung und Realisierung des Objekts.

Bei den sicher stark frequentierten Projekten wie dem Bischofssitz in Limburg oder dem Lahnfenster Hessen – Gewässer- Informationszentrum  in Gießen beispielsweise, ist eine zeitnahe Anmeldung für eine Führung zu empfehlen.

Damit  Sie sich Ihre individuelle Besichtigungstour zusammenstellen können, finden Sie alle Informationen zum Programm sowie eine App zum Download unter www.akh-tda.de

Mit den besten Wünschen und vielen interessanten Einblicken!

Hiltrud Ortwein

Dipl. Ing. Innenarchitektin AKH

Josef Kräuter und Stefan Walz sind Spezialisten, wenn es um unabhängige Versicherungsberatung geht. Ihr Büro VMJK in Stadtallendorf ist schon seit 2007 Partner im Werkhof.

Heute möchten wir über eine wichtige aber ungern angesprochene Thematik informieren, die uns als Unternehmer, Arbeitnehmer und als Privatperson betrifft.

Weniger als  zehn Prozent der Bundesbürger haben für den Fall einer altersbedingten oder durch Unfall und Krankheit eintretenden Geschäftsunfähigkeit vorgesorgt.

Was passiert eigentlich, wenn Sie selbst oder Ihr (Ehe-) Partner durch Unfall oder Krankheit plötzlich nicht mehr in der Lage sind, alltägliche Angelegenheiten selbst zu organisieren oder wichtige Entscheidungen zu treffen? Darf der (Ehe-) Partner diese Angelegenheiten regeln, z.B. über das Vermögen verfügen oder über eine medizinische Betreuung bestimmen?

Die Antwort lautet NEIN!

Mit einer Patientenverfügung sowie einer entsprechenden Vorsorgevollmacht ist es möglich ein gerichtliches Betreuungsverfahren zu vermeiden.

Ohne diese Dokumente werden amtliche bestellte Betreuer über jegliches weitere Verfahren entscheiden. Selbst die Aufenthaltsbestimmung und die Vermögenssorge werden dann von einem Betreuungsgericht geregelt.

 Was regelt die Patientenverfügung? Die Patientenverfügung sorgt dafür, dass im Fall einer Entscheidungsunfähigkeit durch Unfall oder Krankheit die Ärzte und auch die Angehörigen beziehungsweise Betreuer genau wissen, ob, wie und wie lange der Patient medizinisch behandelt werden möchte.

Das 2009 verabschiedete „dritte Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts“ verankert die Patientenverfügung im Betreuungsrecht.

Damit ist der Wille des Patienten bindend und von Ärzten, Betreuern und Angehörigen zu beachten.

Was regelt die Vorsorgevollmacht?

Ein Beispiel aus dem Leben: Erleidet der Partner  einen Schlaganfall und ist hilflos ans Bett gefesselt, kann, wenn vorher bevollmächtigt, seine Ehefrau seine Angelegenheiten erledigen. Liegt allerdings keine Vorsorgevollmacht vor, wird das entsprechende Betreuungsgericht tätig. Denn die aktuellen Gesetze besagen, dass kein Volljähriger für einen anderen Entscheidungen treffen darf – es sei denn, er ist durch ein Gerichtsverfahren zum Betreuer eingesetzt worden, oder es liegt eine Vorsorgevollmacht vor.

In der Vorsorgevollmacht kann jeder frei bestimmen, wem er seine finanziellen, medizinischen und organisatorischen Angelegenheiten überantworten möchte. Für die Angehörigen ist dies im Zweifelsfall eine große Erleichterung – denn ein vom Gericht eingesetzter Betreuer ist nicht verpflichtet, sich mit ihnen über die Betreuung und die Verwendung des Vermögens des Betroffenen auseinanderzusetzen.

Wichtiger Hinweis: Registrieren Sie Ihre Vorsorgeverfügungen bei der Bundesnotarkammer

Registrieren Sie Ihre Vorsorgeverfügungen im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer unter http://www.vorsorgeregister.de .

Das Betreuungsgericht prüft immer erst, ob dort eine Registrierung erfolgt ist.

 Frühzeitig vorsorgen!

Sorgen Sie mit einer Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht frühzeitig vor und denken Sie bitte daran, dass dies auch ihre volljährigen Kinder betrifft.

Um Ihnen die bestmögliche Beratung und Vorsorge zu gewährleisten, stellen wir Ihnen und Ihren Familien sowie Geschäftspartnern  die dafür  sinnvollen Konzepte  zur Verfügung.

Wir als Ihr Werkhofpartner beraten Sie und Ihre Familie gerne unabhängig, individuell und  kompetent!

Eine juristisch geprüfte Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht finden Sie kostenlos auf unserer Homepage unter www.vmjk.de.

Ihr Versicherungskontor Kräuter&Walz GbR, Wetzlarer Straße 12, 35260 Stadtallendorf.