Am heutigen Morgen konnte das Team des Werkhof ´07 einmal mehr eine Vielzahl seiner Partner zu einem gemeinsamen Treffen in den Werkhofräumlichkeiten begrüßen, um bei Kaffee und Frühstücksbuffet das Jahresprogramm 2014 zu besprechen und sich gegenseitig über aktuelle Projekte zu informieren.

 

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Das Kooperationstreffen hatte dieses Mal einen besonderen Charakter:

Neben unseren Werkhofpartnern reiste auch Friedhelm Nispel von der Schreinerei Nispel in Friedensdorf gemeinsam mit einer achtköpfigen Delegation des Vereines Unternehmen Dautphetal e.V. an. Dieser versteht sich – ähnlich dem Werkhofkonzept – als Zusammenschluss von Unternehmen aus der Region Dautphetal, die sich unter dem Motto „Wirtschaftskraft einer starken Region“ gemeinsam aufgestellt haben.

 

Der heutige Termin galt dem ersten Kennenlernen der beiden Kooperationsplattformen mit dem Ziel, verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit untereinander zu diskutieren. So konnten Kontakte geknüpft und in gemütlicher Runde einige Ideen ausgetauscht werden.

 

Alles in allem also ein schöner und informativer Morgen – wir freuen uns schon auf’s nächste Mal!

 

– Cedric Bessell –

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Martin Walter besteht Malermeisterprüfung

 

Nach Abschluss der Realschule begann Martin Walter mit 17 Jahren eine Ausbildung zum Maler und Lackierer bei der Firma Gade Ihr Komplettlöser GmbH in Kirchhain – Großseelheim. Viel hat sich seit seinem ersten Arbeitstag am 01.08.2005 in seinem Berufsleben verändert. Nach der dreijährigen Ausbildung wurde er am 01.08.2008 als vollwertiger Geselle in den Großseelheimer Familienbetrieb übernommen und arbeitete an vielen Projekten in einem vielseitigen Berufsbild mit erfahrenen Kollegen.

 

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Bevor er im Mai 2012 mit der Meisterschule begann, musste er auch noch seinen Zivildienst leisten. Doch trotz der Pause fügte er sich wieder nahtlos ins Betriebsgeschehen ein. Im Frühjahr 2012 entschied sich Walter für den Eintritt in die berufsbegleitende Meisterschule, die er über das Angebot der Handwerkskammer absolvierte. „Durch dieses Angebot konnte ich tagsüber meinem Beruf nachgehen und weiterhin meinen Lohn erhalten und abends und am Wochenende meinen Meister machen. Es war eine anstrengende Zeit, aber ich denke, es hat sich gelohnt!“ freut sich Walter vor seinem Meisterstück, welches unter dem Thema „Hochwertige Wandflächengestaltung“ erstellt wurde.

 

105_1686Seit dem 05.12.2013 ist er nun offiziell Meister im Maler- und Lackiererhandwerk und freut sich schon auf die kommenden Aufgaben in den nächsten Arbeitsjahren. Jannick Moter, seinerseits einer der Geschäftsführer von Gade Ihr Komplettlöser GmbH, ergänzt: „Leistungswillige junge Leute wollen wir auch in Zukunft formen und fördern und wie im Fall Martin auch gerne finanziell unterstützen. Wir suchen auch weiterhin noch potenzielle Führungsnachwuchskräfte, sowohl ausgebildete Meister als auch Gesellen, die unser Team verstärken wollen.“

 

„Man kann auch im Handwerk viele Hürden in kurzer Zeit meistern und so auch Karriere machen. Martin stellt dies Woche für Woche eindrucksvoll unter Beweis!“, lobt Frank Schröder, ein weiterer Geschäftsführer, seinen Angestellten. Das Beispiel von Martin Walter zeigt, dass einer Karriere auch als Malerlehrling nichts im Weg steht, denn dem erst 25jährigen Marburger stehen nun als Handwerksmeister viele Türen offen.

 

Insbesondere in der Zeit um den Jahreswechsel werden in den Unternehmen die Weichen für das neue Wirtschaftsjahr gestellt. Neben der strategischen Ausrichtung wird nicht zuletzt auch das Thema Personalkosten in den Überlegungen eine gewichtige Rolle spielen. Dabei sollen zum einen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein angemessenes Entgelt für ihre wertvolle Tätigkeit erhalten, zum anderen möchte das Unternehmen Kosten minimieren, um weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit gewährleisten zu können.

Das Drehen an der klassischen Personalkostenschraube ist allerdings mittlerweile out, denn nicht zuletzt wegen des Fachkräftemangels, ist es für die Arbeitgeber unmöglich geworden geeignetes Personal zu finden, ohne dies angemessen zu bezahlen.

 

Fazit:

Arbeitgeber müssen für ihre Mitarbeiter attraktiv und lukrativ sein, damit sie gutes Personal langfristig an das Unternehmen binden können. Neben der sozialen Komponente spielt die Vergütung dabei eine wesentliche Rolle.

 

Ziel:

… des Arbeitgebers ist, trotz aller notwendigen Einsparmaßnahmen jeden einzelnen Arbeitnehmer in seiner Leistungsbereitschaft zu motivieren und langfristig an den Betrieb zu binden.

… des Arbeitnehmers ist es, das durch seine Qualifikation erreichbare Einkommen zu maximieren, um ein finanziell möglichst sorgenfreies Leben gewährleisten zu können.

 

Die Lösung:

Meine Erfahrungen aus der Praxis haben gezeigt, dass die Möglichkeiten, obwohl sie der Gesetzgeber bietet, oft nur unzureichend genutzt werden. So kommt es nicht selten vor, dass aus einer Erhöhung des Bruttogehaltes von z.B. 100 EUR bei dem Arbeitnehmer nur rund die Hälfte als Auszahlung ankommt, diese den Arbeitgeber aber rund 125 EUR kosten. Die Differenz wird durch die abzuführende Steuer und die Sozialabgaben aufgefressen.

Anders sieht es aus, wenn sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber über die Alternativen einer solchen Lohnerhöhung Gedanken machen. Durch eine Optimierung des Vergütungssystems kann sowohl der Nettolohn des Mitarbeiters erhöht, als auch die Personalkosten des Arbeitgebers reduziert werden.

 

Unmöglich ? Nein, denn erreicht wird eine solche Optimierung durch den gezielten Einsatz von steuer- und/oder sozialversicherungsrechtlich begünstigten Entgelt-bausteinen.

 

Ich komme dabei auf bis zu 36 verschiedene Lohnkomponenten, die teilweise monatlich, teilweise zu bestimmten Anlässen gezahlt werden können, die teilweise völlig frei und teilweise lediglich mit einer pauschalen Abgabe belastet sind. Damit wird, wie bereits beschrieben, das Entgelt für den Arbeitnehmer nicht mit Steuer oder Sozialversicherung belastet und kommt bei ihm in voller Höhe auch Netto an. Gleichzeitig ist die Kostenbelastung beim Arbeitgeber, insbesondere bei den abgabefreien Bausteinen, um die Arbeitgeberanteile der Sozialversicherung, geringer.

Eine echte WIN-WIN Situation, an der beide Seiten partizipieren.

 

Klar sollte sein, dass bei einer solchen Optimierungsmaßnahme den Arbeitgeber eine erhöhte Sorgfalts- und Belehrungspflicht trifft. Da solche Leistungen nicht der Sozialversicherung unterliegen, erwirbt der Arbeitnehmer diesbezüglich auch keine Ansprüche gegenüber den Sozialversicherungsträgern. Dies kann sich bei eventueller Krankheit oder Arbeitslosigkeit, sowie der Altersrente auswirken. Diese Konsequenzen müssen dem Arbeitnehmer aufgezeigt werden, wobei je nach Höhe der vereinbarten Bausteine, die Einbuße nur relativ gering sein wird.

 

Sollten Sie Fragen zu dieser Thematik haben oder Hilfen bei der Umsetzung benötigen, sprechen Sie mich gerne an.

 

Hans-Joachim Weigand

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